Das „Göhrener Tor“ – eine historische Verbindung zwischen Deutschland und Tschechien

Das Tor war, historisch betrachtet, ein Bestandteil des Lichtenwalder Rotwildgatters (Mitte 18. Jhdt) und diente zum einen als Verkehrsverbindung zwischen Neuhausen und Göhren (Kliny) und zum anderen verhinderte es den Austritt von Wild aus dem Gatter. Dieses Gatter umfasste zeitweise 2575 ha und 600 Stück Wild. Nach 1931 wurden die Flächen verkleinert, das Tor verfiel und auch der Verbindungsweg ins Böhmische wurde nach 1945 nicht mehr genutzt. Seit 2007 ist diese Wanderverbindung wieder geöffnet und eine Infotafel mit Sitzgruppe erinnert an frühere Zeiten.

2020 erlangte das Göhrener Tor eine Bedeutung als Treffpunkt der „Samstage für Nachbarschaft“ des Klubs tschechisch-deutsche Freundschaft. Hier wurde während der Zeit der Grenzschließung Zusammenhalt gelebt.

Sitzgruppe Göhrener Tor
Infotafel Göhrener Tor
Sitzgruppe Göhrener Tor mit Infotafel
Am GöhrenerTor

Enfernung:

6 km

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Wanderziel